Ein Beitrag von Vereinsmitglied Markus Dippold über das „Treffen alternative Antriebe“ in Sinsheim:

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Ampera schon in Sinsheim bei der Veranstaltung war, sollte die Fahrt dieses Mal mit einem richtigen E-Fahrzeug zurückgelegt werden. So starteten Roland Reichel und ich früh morgens, sehr früh morgens, nämlich um 4 Uhr, von Forchheim gen Sinsheim. Die Fahrt lief wie geplant über Wolkshausen (südlich Würzburg) und Schwäbisch Hall nach Sinsheim.

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Wolkshausen am Morgen

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Privat CHAdeMO in einer Garage in Schwäbisch Hall

Die Strecke ist rund 250km lang. Die beiden Ladehalte an den Chademo-Stationen dauerten jeweils rund 1 Stunde, die gesamte Fahrzeit inkl. Ladestopps betrug 6 Stunden. In Sinsheim haben wir viele Bekannte getroffen, auch diverse Forenbekanntschaften wurden gepflegt. Da ich im Ampera-Forum angekündigt hatte, eben nicht mit dem Ampera zu kommen, sondern mit dem i-MiEV, wurde mir ein herzlicher Empfang bereitet.

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Prius-Geschwader unter einem Flugzeug-Geschwader

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Amperas vor dem i-MiEV

So wurden wir von den bereits angekommenen Ampera-Fahrern mit einer kleinen Laola-Welle begrüßt. Auch Ben mit seinem bunten Elektro-Trabbi war wieder da. Nach vielen interessanten Gesprächen traten Roland und ich dann wieder den Heimweg an. Am Abend ging es in umgekehrter Reihenfolge wieder nach Hause.

Schwäbisch Hall

Nochmal laden in Sinsheim

Spannend wurde nur der letzte Abschnitt von Wolkshausen nach Forchheim, da wir in Wolkshausen nicht so lange warten wollten, bis der Akku wirklich komplett geladen war. Bei hohem Akkufüllstand reduziert auch ein Chademo-Lader bekanntermaßen die Ladeleistung bis auf Schuko-Steckdosen-Niveau. So starteten wir mit einer anfänglichen E-Reichweitenanzeige von 92km für die 102km lange Teiletappe. Da es von Wolkshausen nach Ochsenfurt rund 100 Höhenmeter runter geht und wir auch einen sanften Fahrstil an den Abend legten, war bereits bei der Auffahrt auf die Autobahn bei Schwarzach der Puffer auf 40km angewachsen. Die E-Reichweite zeigte zwischenzeitlich 122km an, obwohl wir schon mehr als 20km gefahren waren. Im Steigerwald mussten wir allerdings wieder auf 400m rauf, wo der Puffer auch wieder auf 0km zusammengeschrumpft war. Da Höchstadt aber wieder niedriger liegt, gewannen wir durch den Minderverbrauch wegen der Gefällstrecke wieder ordentlich Kilometer hinzu, sodass wir unser Ziel Forchheim letztendlich mit 13km im Plus erreichten.